Kalikumpel, Wanderfreund & aktiver Rentner
Kalikumpel, Wanderfreund     & aktiver Rentner

             2017                                 Januar

Mein Neujahrsgruß

 

Mit lautem, freudigem Knall waren die ersten Stunden verbunden.

    Wünsche für das Neue Jahr wurden in die Welt gesendet und ich schließe mich an.

 

Allen Freunden, die manchmal auf diese Seite schauen, wünsche ich Gesundheit, Optimismus,

Unternehmungsgeist und Schaffenskraft.

 

  Langmut und Ausdauer von diesem Schäfer wünsche ich mir selbst und allen anderen Hektikern, die in eigenen und fremden Tretmühlen wie in einem Hamsterad stecken, wenn es schlimm kommt, springt ab! Veränderungen im Leben sind oft der Anfang von etwas Besserem.

 

  

 

31.12.2106, WMS

 

 

 

 

Silvester 2016

 

              

   Dieser Tag könnte nicht schöner sein, so empfand ich es. Blau der Himmel, die Sonne strahlte, die Luft kristallklar wie lange nicht mehr und ich in Wandekluft bereit zum Jahresabgesang. Es war Fotowetter.

               Die kleine Wolmirstedter Welt mit Ohre - und Elbeniederung lag mit Rauhreif bestäubt vor mir. Zart wie ein Seidenhemd hing der silberne Zauber auf Dächern, Gräsern, an Zweigen, Feldern, Bäumen und  im Wald. So führte der Weg hinaus zu einem Vollkreis vom Glück zum Abschluss des Jahres, denn Morgen sind wir schon nicht nur ein Tag , sondern ein ganzes Jahr älter.

 

               War nun das Jahr ein Glück?  Und was ist Glück überhaupt, das war mein Hintergrundmotto auf dem Weg. Ist wandern auch eine friedvolle Besitznahme  mit Wanderschuhen und Glück sowieso.  Glück für uns ist eine friedvolles, zufriedenes Leben als Rentner. Erfüllte Tage mit selbst übenommen Pflichten, sind Herausforderung und Glück zugleich. Die Familie mit Töchtern und ihrem Anhang nebst Enkeln haben ihr Leben und sind selbst Schmiede dafür und meistern es auch so.

Das Symbol des Tages war ein angetakerter Hahn am Zaun, wo sicherlich ein Hühnerfreund  dahinter in Glindenberg wohnt und ob seiner Leidenschaft das „Kunstwerk“ schuf. Damit also war es nunmehr für mich auch das Symbol des Jahres, denn eine meiner Töchter ist 2016 auf den Hahn mit 12 Hennen und zum  Trompetenspiel gekommen. Das ist neben ihrer Tochter, ihr Glück.

 

               Am Wasserstraßenkreuz an der Elbe / Mittelkanal angekommen war das Glück des Tages noch nicht bei mir, denn immer noch klapperten zwei kleine Likörgläßchen  und eine Flasche Kräuterlikör hinter mir und  suchten  nach Gesellschaft. Sie fanden sich aber nicht, denn Besucher von 10 Personen  sind nun mal nicht geeignet es mit einem kleinen „Taschenwärmer“ – Likör  ein fröhliches Fest zu feiern. So blieb es bei Fotos von der Umgebung, dem Kanal und der Elbe.

 

               Also ist das Glück im Kleinen da, aber längst nicht überall ist es so. Da gibt es eine Gefahr von ewig Gestrigen, denen die Erfahrungen von Krieg, Elend, Zerstörung so weit weg sind, dass sie zu Zynikern, Menschenfeinden und zum Teil zu Rassisten werden. Ein Gruppe hat sich  soweit stigmatisiert, das hilfesuchende Flüchtlinge zu bösen, klauenden  Eindringlingen und Andersdenkende zu Feinden werden, als  politische Masse difamiert  missbraucht und so angeblich das Grundübel  sind, das beseitigt werden muss.

               Die Tendenz ist aber nicht nur in Deutschland da, sie gilt auch für Europa. Noch schlimmer ist der Stellvertreterkrieg im Nahen Osten.  Wo sich  der Westen bzw. die USA auf der einen Seite und Russland einen Stellvertreterkrieg leisten und dabei  eine Terroristenbrut begünstigten, die im Namen  Alla `s längst alles menschliche, humane ablehnen und mordend und plündernd  ihr eigenes Territorium schufen in dem sie herrschen. Sucht man nach dem Anfang, so ist es wie immer, denn wirtschaftliche Interessen wurden zur Politik und schufen dabei die Grundlagen. Auch wenn wir die Demokratie als die beste, geeignetste Form von Politik  betrachten, so ist es so nicht auf der ganzen Welt.

 

               Man kann  nur wünschen das Deutschland und Europa ein Hort des Friedens bleiben und unsere Kanzlerin diesen humanen, menschlichen Ansatz ihrer Politik durchhält und weiter das Land, die Wirtschaft und die Politik  regieren kann.

 

               Mein Glück endete  vor den Toren Wolmirstedts, denn ein bekanntes Pärchen kreuzte meinen Weg und nahm Abschied mit  einem guten Wunsch vom Jahr 2016.

 

Eine gute jährliche Tradition ist frische Luft und ein Spaziergang durch die heimatliche Welt

am 31. ten jeden Jahres.

 

Aktuelles

Wolmirstedt

 

Am Ohrestrand dort ist ein Städtchen,

 Hat sich erneuert und geschmückt.

Geschmückt als wundervolles  Mädchen,

Ein Gast war davon ganz entzückt.

 

1000 Jahre ist sie schon,

Die Schlossdomäne zeugt davon.

Ein Schäfer seine Schäfchen sieht,

Der Gerber ihm zur Seite steht.

 

Die Wende hat erst wach geküsst,

Was einst verfiel, ist nicht mehr trist.

Es ist Farbe da und nicht mehr grau,

drum geh ins Städtchen und dann schau.

 

Die Herr`n vom Rat, sie sind sehr schlau,

passten auf und rechneten genau,

ein neues Rathaus steht in voller Pracht

die „Spiesbürger“ hätten`s nie gedacht.

20.12.2012 E. Mohaupt

 

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